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Leben mit Syringomyelie und Chiari-Malformation

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Ein Bericht von Peter Koralewicz
Kontakt:Peter Koralewicz - korpet@web.de



Hallo, ihr da draußen.

Im Sommer 2006 wurde ich wegen eines Krampfanfalls, den ich zu Hause hatte ins Krankenhaus gebracht.Auf der Suche nach der Herkunft des Anfalls wurde zum Glück auch ein MRT vom Kopf gemacht.
Schnell stellte sich heraus, daß es sich um Fieberkrämpfe durch eine Lungenentzündung gehandelt hat.
Zu dem Nebenbefund der Radiologen sagten mir die Neurologen in diesem Krankenhaus: "Ganz selten. Das ist eine Arnold-Chiari-Malformation, aber bei Ihnen ein reiner Zufallsbefund und sie haben ja keine Probleme!!!"
Nun ja. Die Neurologen hätten ja mal etwas mehr fragen können, aber jemand mit 46 jahren und mit bekannten massiven Gesundheitsproblemen muß ja wohl Gesund sein.
Nach meiner Entlassung bin ich dann zum Hausarzt. Dem hatte ich schon vorher von meinen Problemen berichtet: Nackenschmerzen, kribbeln in den Armen, nach dem Husten oder kräftig Lachen wurde mir flau. Ich wußte nicht mehr ob ich steh, sitze oder liege. Ein Gefühl, als wenn der blutdruck plötzlich stark absackt und man dabei noch fürchterlich Seekrank wird. Sehstörungen,Gangunsicherheit und Probleme den Urin zu halten kamen auch noch dazu. Der Orthopäde ja mal zu meiner Wirbelsäule gesagt: "da ist verschleiß drin". Irgend wann hatte ich so ziemlich bis auf Hautarzt und Gynekologen :-) so ziemlich alle Facharztrichtungen durch. Noch die ein oder anderen Beschwerden kamen weiterhin dazu.
Eigentlich schon leider fast typisch für unsere erkrankung.alle haben etwas gefunden,aber keiner konnte mir bei den massiven problemen helfen.
das da auch der hausarzt überfordert war,daß ist mir zumindestens jetzt klar.dafür sind die symthome zu vielfälltig und die erkrankung zu selten.
nun ja.aus dem krankenhaus zurück schickte mich der hausarzt wegen zwei eben falls zufällig gefunden bandscheibenvorfällen zum neurochirurg.
der einzige in meiner nähe war dr.herrmann aus moers.
zum glück.
ich war kurz vorher noch beim neurologen.der sagte mir:"tut mir leid.da kann ich ihnen nicht helfen.gehen sie zum neurochirurgen.das ist wichtig."zwar konnte der neurologe nicht direkt helfen,aber er hat mir den richtigen weg gewiesen.
der neurochirurg sah die aufnahmen,sah mich ziemlich ernst an,erklärte mir die zusammenhänge der erkrankung und sagte mir unmißverständlich,daß ich operiert werden muß.und das so,daß auch ein notorisch gesunder wie ich davon beeindruckt war und auch tatsächlich zum krankenhaus ging.

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