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Syringomyelie Forum

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Nach Operation völlig geheilt?



Wie wirkt sich die operative Behandlung auf die präoperativen Beschwerden aus?

In der Regel muß davon ausgegangen werden, dass die Syringomyelie am Ende eines langjährigen Krankheitsprozesses steht. Eine erfolgreiche Operation erhält leider in aller Regel nur den Status Quo, den der Patient vor dem Eingriff hatte.

Es gibt durchaus vereinzelt Besserungen, die aber nur in seltenen Ausnahmen so gravierend sind, das der Patient nach der Operation praktisch beschwerdefrei ist. Besserungen sind für das Gehvermögen, die Feinmotorik und die Kraft, auch für die Sensibilität sowie teilweise auch für Schmerzen möglich. Es ist nicht so, das eine Operation keine Chancen auf Besserung oder Linderung bringt. Aber man muss sich darüber im Klaren sein.

Wenn wir die Beschwerden als einen Grad der Behinderung oder einer funktionellen Beeinträchtigung ansehen, das dieser sich auch nach einem erfolgreichem operativen Eingriff nicht wesentlich bessert. Wer z.B. vorher nur mit Gehhilfen laufen konnte, wird diese auch nach der Operation noch benötigen. Die erzielbaren Besserungen sind jedoch für einen Patienten deswegen jedoch nicht völlig belanglos, weil dabei auch der psychologische Effekt beachtet werden muss.

Ein Patient, der über Jahre einen schleichenden Verlust von Funktionen beobachtet und durch die Operation einen Stillstand oder sogar eine leichte Besserung bemerkt, der sieht wirklich wieder "Licht im Tunnel".

Das ist ein ganz wesentlicher Punkt, den man nicht vernachlässigen sollte.