Syringomyelie & Arnold Chiari Malformation - Selbsthilfegruppe || Was ist Syringomyelie?

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Was ist Syringomyelie?


Die Syringomyelie beschreibt eine zystische Veränderung im Rückenmark. Die Mediziner sprechen von Zysten, wenn sich im Körper Flüssigkeit an einer dafür nicht vorgesehenen Stelle ansammelt. Wenn das im Rückenmark geschieht, nennt man das Syringomyelie. Die Bezeichnung leitet sich aus dem Griechischen ab: Syrinx ist ein flötenartiges Instrument und Myelon das Rückenmark.

Ursache:
Jede Syringomyelie hat eine Ursache!
Es gibt immer einen Grund dafür, das sich Flüssigkeit im Rückenmark ansammelt.
Jeder einzelne Fall muss für sich genau betrachtet und analysiert werden.


Grunderkrankungen:
Die Grunderkrankungen, die eine Syringomyelie auslösen können, werden in zwei Gruppen unterteilt:

1. Erkrankungen, die am Hinterhauptsloch, wo das Rückenmark aus dem Schädel in die Wirbelsäule durchtritt — kraniozervikaler Übergang —, lokalisiert sind.
Das können Missbildungen, Veränderungen der Rückenmarkshäute sog. Arachnopathien sowie Tumore sein. Die häufigste Erkrankung ist die Chiari-Malformation. Für narbige Verwachsungen der Hirn- und Rückenmarkshäute (die Arachnopatien) sind häufig Entzündungen die Ursache. Z.B. kann eine Meningitis (Hirnhautentzündung) oder eine Blutung zu einer Arachnopathie führen und eine Syringomyelie auslösen. Auch durch Narbenbildung nach einer Operation am Hinterhauptsloch ist die Entstehung einer Syringomyelie denkbar.

2. Auslösende Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule
Hier wird ebenfalls zwischen Missbildungen, Veränderungen der Rückenmarkshäute sowie Tumoren unterschieden. Eine der häufigsten Ursachen sind Unfälle. Durch eine Verletzung der Rückenmarkshäute in Zusammenhang mit einer Rückenmarks- oder Wirbelverletzung kann eine Arachnopathie entstehen und wiederum eine Syringomyelie auslösen. Andere Ursachen einer Arachnopathie sind Blutungen, Entzündungen oder Operationen.

Was verbindet alle diese genannten Erkrankungen?
Was haben sie gemeinsam, dass sie eine Syringomyelie erzeugen können?


All diese Erkrankungen haben eine Liquorzirkulationsstörung zur Folge.

Liquor ist das Hirn- bzw. Nervenwasser, das normalerweise frei um das Rückenmark zirkuliert.
Alle Erkrankungen, die diese Zirkulation beeinträchtigen, sind prinzipiell zum Auslösen einer Syringomyelie geeignet, die immer durch eine Liquorzirkulation entsteht.